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Umzug in
Eigenregie
Am günstigsten
ist ein Umzug in Eigenregie. Doch wenn man nicht aufpasst, kann der Transport
zu einem kostspieligen und arbeitsintensiven Vergnügen werden. Damit das
nicht geschieht, hier ein paar Hinweise:
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- Ein
Umzugs-Profi sollte dabei sein
Bei einem größeren Umzug lohnt es
sich, mindestens einen Profi an Bord zu haben. Spätestens bei der Beladung
des LKW braucht man jemanden, der über genügend Erfahrung verfügt.
Denn sind die Möbel falsch verstaut, wird der Transport zu einem Härtetest
nicht nur für das Umzugsgut. Vielleicht findet sich ein Umzugsexperte
im Bekanntenkreis? Wenn nicht, kann man bei vielen Speditionen Möbelpacker
auf Stundenbasis beauftragen. So organisiert man den Umzug in Eigenregie, ohne
auf Fachmänner verzichten zu müssen.
Für
einen Umzug benötigt man außerdem viele, viele Packdecken, Zuggurte
und eine Sackkarre, mit der sich schwere Gegenstände transportieren lassen.
Diese kleinen Umzugshilfen verleihen Speditionen gegen eine geringe Gebühr. |
- Versteckte
Kosten beim Selbstumzug
Ein Umzug in Eigenregie spart einerseits viel Geld.
Andererseits darf man nicht vergessen, dass professionelle Packer Möbel und
Einrichtung wesentlich schneller und schonender transportieren können. Kratzer
in Tischen und Stühlen sind ärgerlich und mindern den Wert der Möbel.
Selbst sorgsam eingewickelte Teller, Gläser oder Vasen gehen zu Bruch, wenn
sie die Treppe runtersegeln. Sollte man den Umzug selbst übernehmen, ist
man gegen Schäden leider nicht versichert. Eine Spedition hingegen bietet
diesen Schutz. Das darf man bei einer ehrlichen Kalkulation nicht vergessen.
- Rabatte
bei Mietwagen
Die
meisten Autoclubs bieten ihren Mitglieder besondere Konditionen,
wenn sie einen Wagen oder Transporter bei einem Partnerunternehmen
mieten. So erhält man als ADAC-Mitglied Prozente bei Europcar
und Sixt, als Mitglied des AvD (Automobilclub von Deutschland)
mietet man beim Autoverleiher Hertz günstiger.
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Bequem umziehen
mit einem Spediteur
Wer einen möglichst bequemen Umzug wünscht,
beauftragt ein Umzugsunternehmen. Aber auch hier lässt sich einiges sparen.
Alles was man selbst vorbereitet, muss von den Packern nicht erledigt werden.
Es macht einen Unterschied, ob man die Kisten selbst füllt oder den Spediteur
damit beauftragt. Und wie überall gilt: Wer Preise vergleicht, kann sich
den günstigeren heraussuchen. Man darf ruhig drei Angebote einholen. Allerdings
ist der Billigste nicht unbedingt der Beste. Achtung vor Angeboten, bei denen
pro Stunde abgerechnet wird. Brauchen die Möbelpacker länger als vorgesehen,
steigt die Rechnung entsprechend.
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Seriöse Spediteure kommen in die Wohnung und erstellen
einen kostenlosen Voranschlag mit einer genauen Leistungsbeschreibung, einem verbindlichen
Angebot und einem kalkulierten Festpreis. |
Leerfahrten nutzen
Zieht man zum Beispiel von München nach
Berlin, kann ein Speditionsagent herausfinden, ob ein Möbelspediteur diese
Strecke leer, also ohne Ladung, fährt. Bucht man diese Tour für seinen
Umzug und nutzt somit den freien Laderaum, kann man mit einer Kostenersparnis
von zwanzig bis vierzig Prozent gegenüber einem regulären Angebot rechnen.
Nähere Informationen erhält man bei der Möbel-Umzugs-Zentrale,
Tel.: 0180/5671626 oder Möbel-Mitfahr-Zentrale, Tel.: 0180/3232377.
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Feilschen gehört
dazu
Hat man ein Umzugsunternehmen ausgesucht, beginnt
Phase zwei: die Preisverhandlung. Natürlich soll man versuchen, den Preis
ein wenig zu drücken.
Schlagen Sie dem Unternehmer vor, die Rechnung auf eine glatte Summe abzurunden.
Oder die etwas direktere Methode: Man weist freundlich auf das Angebot eines anderen
Spediteurs hin. Das soll schon Wunder gewirkt haben.
Und vielleicht senkt der Spediteur den Preis noch einmal, wenn der
Betrag an Ort und Stelle bar bezahlt wird. Man darf nur nicht vergessen,
sich den Betrag quittieren zu lassen, sonst kommt unter Umständen
die Rechnung später noch einmal. |
Günstige
Umzugskisten
Kein Umzug ohne richtige Umzugskartons! Da wird
gerne an der falschen Stelle gespart. Bananenkisten, Windelboxen oder Tragetaschen
knicken in der Mitte oder reißen gerne vorzugsweise auf dem Weg zum
LKW. Außerdem kann man sie weder verschließen noch richtig stapeln.
Neue Umzugsboxen kosten je nach Größe etwa drei Euro. Doch viele Speditionen
bieten neuwertige Kartons bereits zum halben Preis an, vermieten sie zu günstigen
Tarifen oder kaufen Ihre Kartons nach dem Umzug mit einem Preisabschlag wieder
ab. Oft können auch Bekannte mit Kartons aushelfen, man muss einfach nur
fragen.
Aber auch gebrauchte Kartons sollten in jedem Fall stabil sein! Labrigge,
eingerissene oder zerfledderte Pappe bereitet nichts als Ärger. |
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Sparen beim Renovieren
- Der Pinsel im Haus erspart den Malermeister
Am günstigsten ist es natürlich, wenn
Sie sich selbst einen Malerhut aufsetzen und den Pinsel schwingen. Bevor man streicht,
empfiehlt es sich, Steckdosen, Fensterbretter und Türrahmen abzukleben. Außerdem
sollte man den Boden großzügig bedecken, denn Farbe spritzt und tropft
gerne. Zeitungspapier wäre eine Lösung, doch die Erfahrung lehrt, dass
die einzelnen Lagen gerne verrutschen oder an den Schuhen kleben bleiben. Der
Boden lässt sich mit einer Malerfolie sie kostet lediglich wenige
Euro wesentlich besser schützen. Renoviert man die alte Wohnung selbst,
dann lohnt sich in jedem Fall der Weg zu einem Baumarkt. Dort findet man die größte
Auswahl und oft gute Angebote. Vor allem bei der Wandfarbe gibt es erhebliche
Preisunterschiede. Auch bei Kleinigkeiten wie beispielsweise Klebeband oder Pinsel
lässt sich einiges sparen.
Renovieren in Eigenregie ist allerdings nicht jedermanns Sache. Was beim Fachmann
ganz leicht aussieht, kostet dem Laien unter Umständen viel Zeit und Nerven,
vom Ergebnis ganz abgesehen.
Wenn man die Renovierung von einem Fachmann erledigen lassen möchte, so gilt
auch hier: Preise vergleichen!
- Elektrogeräte leihen statt kaufen
Noch günstiger wird es freilich, wenn Sie
das eine oder andere Utensil von einem Freund oder Nachbarn ausleihen. Sollte
der nicht aushelfen können: Gegen eine geringe Gebühr bieten Mietservices
elektrische Geräte wie Schwingschleifer oder Bohrmaschine an. Im Internet
findet man Anbieter und Vermittler, wenn man den Begriff Mietgeräte
in eine der Internet-Suchmaschinen eingibt.
- Flecken auf dem Teppich
Vermieter scheinen eine Vorliebe
für helle Teppiche zu hegen. Aber auch auf dunkler Auslegeware
sammeln sich im Laufe der Zeit Flecken und Schmutz an. Vor allem
in den Durchgängen findet man Spuren, die man nicht einfach
wegsaugen kann. Beauftragt man eine Firma mit der Reinigung des
Teppichs, wird das ziemlich teuer. Günstiger sind Teppich-Shampoos,
die man in jedem Drogeriemarkt erhält. Wenn man dieses in
den Boden einmassiert, lassen sich kurze Zeit später die
Schmutzpartikel ganz einfach aufsaugen. Bevor man die Reinigungsmittel
einsetzt, sollte man darauf achten, dass die Auslegeware farbecht
ist ansonsten verwandelt sich die verschmutze in eine leuchtend
helle Stelle.
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